Die Früchte des Landes: Leckeres aus Sanddorn

Sanddorn in Warnemünde

Ein Spaziergang durch Warnemünde führt zwangsläufig immer an den leuchtend orangefarbenen Sanddorn-Sträuchern vorbei. Diese stehen direkt an den Küsten und dienen den Dünen als Wind- und Wetterschutz. Sanddorn ist ein kleiner Überlebenskünstler, der auch das oft raue Ostseewetter mit Sturm und Kälte im Spätherbst und Winter oder Hitzeperioden im Sommer unbeschadet überstehen kann. Die Sträucher mit den Sanddornbeeren gehören zu Warnemünde wie der Leuchtturm und der feine Sandstrand.

Sanddorn ist nicht nur praktischer Küstenschutz, sondern vor allem auch schmackhaft und gesund dank seinem hohen Gehalt an Vitamin C. Vegetarier wird es freuen, dass Sanddorn auch reich an Vitamin B12 ist, das ansonsten nur in tierischen Produkten vorkommt. Aus dem Öl und dem Fruchtfleisch der Beeren können viele Produkte hergestellt werden.

Sanddorn macht nicht nur gesund, sondern auch schön

In der Kosmetik wird Sanddorn zu Körperölen und Hautcremes verarbeitet, die wundheilend und entzündungshemmend wirken. Sanddorn dient daneben aber auch als Grundlage für schmackhafte Speisen. Die Beeren haben ihre ganz eigene Note, die als ein wenig säuerlich beschrieben wird mit einem Hauch von Rooibos.

In Mecklenburg-Vorpommern werden die Beeren gerne zu Sanddornmarmelade oder Bonbons verarbeitet. In der kalten Jahreszeit bereiten sich Einheimische und Gäste den heißen Sanddornsaft zu als hervorragende und gesunde Alternative zur heißen Zitrone. Sanddornsaft stärkt die Abwehrkräfte und beugt Erkältungskrankheiten vor. Drei kleine Schlucke decken bereits den vollständigen Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen. Die vielseitigen Produkte aus Sanddorn gibt es in Hofläden oder Hotelrestaurants als kleines Mitbringsel für Daheimgebliebene oder als Erinnerung an einen schönen Urlaub an der Ostsee zu kaufen.

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