Die „Entdecker der Welt“ am Passagierkai in Warnemünde

Sandfigurenausstellung in Warnemünde

In Zeiten, in denen es noch keine Landkarten oder Satelliten gab, wurde die Welt in einem kleinen Holzschiff auf hoher See erkundet. Unter ihnen Christoph Columbus, James Cook und Alexander von Humboldt. Diese Seefahrer glaubten noch daran, die Erde habe ein Ende und begaben sich auf eine Reise ins Ungewisse; nur von ihrer Neugierde und Entdeckerlust getrieben. Genau diese Abenteuerlust machen die diesjährigen Sandwelten in Warnemünde zum Thema. Der Ort der Ausstellung am Passagierkai von Warnemünde könnte nicht besser gewählt sein, um die Kreuzfahrgäste, die in Warnemünde von Bord gehen, zu begrüßen.

Die Ausstellung überdimensional großer Sandfiguren trägt in diesem Jahr den Titel „Entdecker der Welt“. Sie wird noch bis zum 31. Oktober zu sehen sein. Wer möchte, kann an einer der regelmäßigen Führungen teilnehmen, die der künstlerische Leiter der Sandwelten Othmar Schiffer-Belz organisiert.

Filigrane Figuren aus 400 Tonnen Spezialsand gefertigt

Auch wenn es nahe liegt: Die Figuren werden nicht aus dem Warnemünder Ostseestrand gefertigt. Die Körner sind zu rund und würden den Sand nicht genug zusammenhalten, um 5 Meter hohe Figuren zu schaffen.

Daher wurden insgesamt 400 Tonnen Spezialsand aus einer Sandgrube aus Brandenburg in das Ostseebad Warnemünde gebracht. Dieser wird für die Verarbeitung mit Wasser gemischt und anschließend durch Stampfen verdichtet. Um den Sand in Form zu bringen und anschließend fantasievolle Formen daraus zu schaffen, arbeiten die Künstler mit Spachteln, Pusterohr und Wassersprüher

Die Besucher dürfen gespannt darauf sein, welche Helden der Geschichte ausgestellt und im Sand verewigt wurden.

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